
So wurde zwei Jahre später meine erste Tochter geboren. Es dauerte einige Zeit, bevor wir es erneut wagen wollten. Es war für meinen Körper sehr belastend. Als ich drei Jahre später wieder schwanger wurde, war es sogar noch belastender. Es gab enorme Komplikationen, und ich entschied, dass ich wirklich nicht für eine Schwangerschaft tauge. Mein Körper wurde damit einfach nicht fertig. Da waren mein Mann und ich einer Meinung: keine Kinder mehr. Trotzdem war ich noch nicht soweit, dass ich etwas Dauerhaftes machen wollte, und mein Mann fand den Gedanken an eine Vasektomie nicht besonders attraktiv; deshalb entschloss ich mich zu einer Spirale. Im Oktober desselben Jahres wurde mir die Spirale eingesetzt. Im Mai stellte ich fest, dass ich schwanger war. Ich blutete und blutete 17 Wochen lang. Mein Sohn wurde im Januar geboren. Er war übertragen. Das Ganze war wirklich traumatisch. Mein Mann ließ dann eine Vasektomie vornehmen. Nach einem Monat war seine Spermienzahl auf Null gesunken. Aber wegen unserer Vorgeschichte wurde noch ein zweiter Test durchgeführt und er fand heraus, dass seine Spermienzahl wieder auf das normale Niveau angestiegen war. Zumindest bekamen wir das Ergebnis auf die einfachere Art und Weise! Ich wollte wirklich nicht noch eine weitere Operation durchmachen. Es ist belastend für den Körper, es ist belastend für die Familie und ich hatte viel zu tun. Ich hatte keine Zeit, das durchzumachen. Mein Mann hatte einen Termin für eine zweite Vasektomie, als ich von der klinischen Studie mit Essure hörte. Ich dachte mir, dass ich nichts zu verlieren habe. Im Oktober 2000 hatte ich den Eingriff und im Januar 2001 wurde ich getestet, und meine Eileiter waren vollständig blockiert. Das war ein sehr glücklicher Tag. Ich hatte keine Probleme, nichts. Nach all dem was wir durchgemacht hatten, war mein größtes Problem entspannt genug zu sein um darauf zu vertrauen. Für meinen Körper ist das prima. Für meine Ehe ist das prima. Diese Art von emotionaler und intimer Freiheit in der eigenen Ehe zu finden...was das bedeutet, kann man nur jemandem erklären, der das selbst durchgemacht hat. Ich würde mich freuen, wenn Essure die vorherrschende Methode für die permanente Empfängnisverhütung wird. Ich würde diese Methode jedem empfehlen, der eine dauerhafte Empfängnisverhütung anstrebt. Weil ich vor allem glaube, dass dies so viel einfacher ist als eine Tubenligatur. Ich meine, dass ist doch völlig klar. Ich glaube wirklich, dass eine Tubenligatur dagegen archaisch erscheint. Es ist großartig zu wissen, dass es so etwas für Frauen gibt. Weitere ähnliche Berichte lesen: Meredyths Geschichte Grazynas Geschichte Karens Geschichte Amandas Geschichte * Während der klinischen Studien haben viele Frauen die Schmerzen bzw. Beschwerden des Essure Eingriffs mit denen eines PAP-Abstrichs oder mit Menstruationsschmerzen verglichen. Unmittelbar nach dem Essure Eingriff haben Frauen in der Hauptstudie folgende Angaben gemacht: 17% berichteten von keinen Schmerzen, 79% von geringen oder mäßigen Schmerzen und 4% von schweren Schmerzen. ± In der Hauptstudie kehrten Frauen im Durchschnitt nach 1-2 Tagen zu ihren normalen Aktivitäten zurück. |
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